Zur Tagung
(PunK)K it up! – Physik und Kunst zusammen denken
Physik ist analytisch. Kunst ist kreativ.
Oder?
Physik gilt als analytisch, Kunst als kreativ – zumindest in Köpfen vieler. Solche Fachbilder prägen, welche Fächer Schülerinnen und Schüler spannend finden und welche sie sich zutrauen. Doch was passiert, wenn wir diese scheinbaren Grenzen bewusst überschreiten?
Dann machen wir (PunK)K!
(PunK)K steht für Physik und Kunst – und für einen fächerverbindenden Unterricht, der naturwissenschaftliches Arbeiten und künstlerische Gestaltung über das kreative Arbeiten und Tüfteln („hoch K“) miteinander verbindet.
Zur Tagung (PunK)K it up! – Physik und Kunst zusammen denken laden wir Lehrkräfte, Hochschuldozierende und Forschende aus Physik, Kunst und ihren Didaktiken ein, gemeinsam neue Perspektiven auf fächerübergreifenden Unterricht zu entwickeln und zu diskutieren.
Wann?
25. & 26.09.2026
Wo?
Seminarraumzentrum der Universität Münster
*Die Anmeldung finden Sie am Ende der Seite
Was erwartet Sie?
Den Auftakt bilden vier Vorträge aus Kunst- und Physikdidaktik:
- Prof. Dr. Carl-Peter Buschkühle (em. Kunstdidaktik, Universität Gießen) spricht über künstlerisches Denken in Bildungsprozessen.
- Prof. Dr. Karina Pauls (Bildhauerei und ihre Didaktik, Universität Paderborn) zeigt Skulptur im Spannungsfeld angrenzender Disziplinen.
- Prof. Dr. Susanne Heinicke (Physikdidaktik, Universität Münster) beleuchtet kontextorientierten und fächerübergreifenden Physikunterricht.
- Prof. Dr. Peter Heering (Physikdidaktik, Universität Flensburg) stellt das Projekt INSIGHT vor, in dem historische physikalische Geräte – beispielsweise Stereoskope – von Lernenden selbst gebaut werden.
Im Anschluss steht der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt. Als Praxisbeispiel dient ein Unterrichtsprojekt zum Creature Design: Lernende entwickeln auf Grundlage einer Sage fiktive Magnetwesen, deren scheinbar magische Fähigkeiten mithilfe physikalischer Prinzipien umgesetzt werden.
In kreativen Workshop-Phasen auf der Tagung experimentieren Sie selbst mit Materialien, Magneten und Creature-Prototypen und diskutieren das Projekt als Ausgangspunkt für die Verbindung von Physik und Kunst.
Ein finales Programm erhalten Sie als Teilnehmer*in vor der Tagung.
Gestalten Sie das Programm mit!
Sie können für die Tagung einen eigenen Beitrag vorschlagen und das Programm somit bereichern.
Call für Wissenschaftler und Hochschulangehörige
Wir laden Professor,*innen, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und Promovierende aus der Physikdidaktik, Kunstdidaktik und verwandten Disziplinen ein, kurze Impulsbeiträge einzureichen, die theoretische, empirische oder konzeptionelle Perspektiven auf den fächerübergreifenden Unterricht zwischen Physik und Kunst eröffnen.
Besonders willkommen sind Beiträge, die
- didaktische Konzepte oder Forschungsansätze vorstellen,
- fachkulturelle Unterschiede und Verbindungslinien zwischen Physik und Kunst reflektieren,
- Perspektiven auf Kreativität im Unterricht eröffnen.
Call für Lehrkräfte
Wir laden Physik- und Kunstlehrkräfte aller Schulformen ein, eigene Erfahrungen, Ideen und Fragestellungen aus der Praxis einzubringen.
Gesucht werden insbesondere Beiträge, die
- Einblicke in Unterrichtsprojekte oder schulische Praxis geben,
- Chancen und Herausforderungen fachübergreifender Zusammenarbeit thematisieren,
- Materialien, Unterrichtsideen oder Projektformate vorstellen.
Auch kurze Erfahrungsberichte oder erste Erprobungen sind ausdrücklich willkommen.
Bringen Sie Ihre Perspektive ein.
Probieren Sie Neues aus.
Und machen Sie mit uns (PunK)K!
Anmeldefristen:
Teilnahme mit einem Vorschlag für einen Beitrag: 31.08.2026
Nur Teilnahme: 16.09.2026
Die Veranstaltung wird gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung und dem gemeinsamen Förderprogramm fobi-Phi der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung




